Gottesdienste im Wandel

14.11.2025 | was sich 2026 ändert

Viele fragen sich, wie sich mit der neuen Pfarrei ab 2026 die Gottesdienste verändern werden. Zumindest die Zahl der Eucharistiefeiern müsste sich doch ändern, da nun weniger Priester vor Ort sind. Zwei Arbeitsgruppen beschäftigen sich derzeit intensiv mit dieser Frage.

Die erste erarbeitet die Gottesdienstgrundordnung, also den langfristigen Plan. Wir wollten ihn schon zum Jahresbeginn umsetzen, haben aber gemerkt: Damit wirklich alle Perspektiven und Bedürfnisse berücksichtigt werden können, brauchen wir noch etwas Zeit.
 
Darum hat eine zweite Arbeitsgruppe einen vorläufigen Gottesdienstplan bis Ostern erstellt – und dieser liegt nun vor.
 
Der vorläufige Plan bis Ostern
 
  • Wöchentliche Eucharistiefeiern am Sonntag gibt es weiterhin im Breisacher Münster und in Hugstetten – solange dort das Dach saniert wird, feiern wir in Buchheim.

  • An den anderen Gottesdienstorten können wir üblicherweise im 14-tägigen Rhythmus feiern – teilweise auch häufiger, nur in wenigen Fällen seltener.

  • Insgesamt gibt es zunächst wenig Veränderungen bei den Messfeiern am Wochenende.

  • Wegfallen wird allerdings die Vorabendmesse in Breisach, was sicher einige bedauern werden.
Bei den Werktaggottesdiensten zeigen sich die deutlichsten Veränderungen im Bereich der Seelsorgeeinheit (SE) March-Gottenheim. Hier ist es notwendig, vom wöchentlichen auf 14-tägige Feiern umzusteigen. Die Pflegeheime bleiben selbstverständlich weiterhin in den Plan einbezogen.
 
In der SE Breisach-Merdingen besteht ein 14tägiger oder monatlicher Rhythmus bereits teilweise; der wöchentliche Gottesdienst am Montagmorgen in St. Josef, Breisach, bleibt bis auf Weiteres bestehen.
 
In der SE Vogtsburg werden neben der Wallfahrtsmesse in St. Pantaleon die Werktaggottesdienste weiterhin im Zusammenhang mit Beerdigungen gefeiert.
 
Der Blick nach vorn
 
Wie der langfristige Plan aussehen wird, steht noch nicht fest. Am 26. November trifft sich das gemeinsame Gremium – mit Vertreterinnen und Vertretern aus den drei Seelsorgeeinheiten sowie den Priestern – um die Rückmeldungen der Gemeindeteams auszuwerten. Dabei wird auch berücksichtigt werden, dass unsere vier aktiven Priester in der Region Nord zusätzliche Aufgaben am Ordinariat, an der Universität, im Diakonat oder in der diözesanen Pastoral haben. Und sicherlich wird der vorläufige Gottesdienstplan bis Ostern auch schon Hinweise geben, was möglich ist. Auf dieser Grundlage werden von diesem Gremium dann in der kommenden Zeit Vorschläge für die verbindliche Gottesdienstgrundordnung erarbeitet.
 
Diejenigen, die sich derzeit mit dieser Aufgabe befassen, sind zuversichtlich, dass wir auch im Jahr 2026 und darüber hinaus gute und vielfältige Möglichkeiten haben werden, gemeinsam Eucharistie zu feiern – und dass die Veränderungen für alle tragbar und sinnvoll gestaltet werden können.
 
Im Auftrag des Pastoralteams,
Emerich Sumser